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Phobien

Bei einer Phobie ist die Angst an eine bestimmte Situation oder an einen Gegenstand gebunden.

Agoraphobie

Umgangssprachlich wird die Agoraphobie als "Platzangst" bezeichnet. Die Betroffenen haben Angst, eine Situation nicht schnell genug verlassen zu können, die Kontrolle zu verlieren oder in Ohnmacht zu fallen.


Häufig betrifft diese Phobie:

  • Menschenmengen
  • öffentliche Plätze
  • Reisen fernab von zu Hause
  • das Verreisen ohne Begleitung
  • Fahrstuhl, Auto oder Bus fahren

Soziale Phobie

Menschen mit einer sozialen Phobie haben Angst, von anderen beobachtet oder negativ beurteilt zu werden.

Typische angstauslösende Situationen sind z.B.:

  • im Unterricht etwas sagen oder an die Tafel schreiben
  • eine Rede halten
  • mit einem Vorgesetzten sprechen
  • zum Arzt gehen
  • in einem Restaurant essen
  • Fremde Personen ansprechen

Diese und andere angstauslösende Situationen werden von den Betroffenen gemieden. Geraten sie dennoch in eine solche Situation, beginnen sie zu zittern, erröten stark, haben Angstzustände, erbrechen oder verspüren einen starken Toilettendrang.

Spezifische Phobien

Bei diesen Phobien wird die Angst durch ein ganz bestimmtes Objekt oder eine ganz bestimmte Situation hervor gerufen, die objektiv betrachtet harmlos ist.

Bekannte Varianten sind die Spinnenphobie, die Höhenphobie, die Spritzenphobie oder auch die sogenannte "Weißkittelphobie", bei welcher die betroffene Person Angst vor Ärzten und Arztbesuchen hat.

Allein der Gedanke an den Auslöser kann starke Angst bis hin zu Panik verursachen. Den Betroffenen ist dabei durchaus bewusst, dass ihre Angst eigentlich unbegründet ist.